Kinder ohne Gaben

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In den Tod nahm er mit

die Träume von seinem Kind

 

Vom ersten Kind nahm er mit,

den Glauben, nicht an Gott,

sondern den an die Liebe,

ließ es sich rauben.

 

Vom zweiten Kind nahm er mit,

den Mut,

es blieb ein Künstler,

der nicht wusste, was er tut.

 

Vom dritten Kind nahm er mit,

die Freude,

im Innern wurd’s verdorren,

nach außen eine Augenweide.

 

Vom vierten und vom fünften Kind

nahm er die Erinnerung, geschwind

Sie waren noch so klein,

er würde nie ihr Vater sein.

Von Ohrwürmen und Abschiednehmen

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Bestimmte Lieder schwirren im Kopf herum, zumeist nicht ohne Grund. Seit Wochen habe ich einen Ohrwurm, genauer gesagt, zwei. Beides sind es Lieder der Lumineers und beide Lieder wollen mir etwas sagen. Ich soll gehen, möglichst schnell und ohne zurückzublicken. Wie Orpheus und Eurydike aus der Unterwelt. Weiterlesen „Von Ohrwürmen und Abschiednehmen“